Die Top 10 Musik-Metropolen Amerikas

Die Top 10 Musik-Metropolen Amerikas

Von Blues und Jazz über Techno und Grunge bis zu Pop – in den USA haben zahlreiche Musikrichtungen ihren Ursprung. Und jede Stadt klingt ein bisschen anders. Musikliebhaber kommen in den Vereinigten Staaten voll und ganz auf ihre Kosten.

Das Gute: Für eine Reise in die USA musst du kein Visum beantragen. Denn Staatsbürger, deren Länder am sogenannten Visa Waiver Program teilnehmen (dazu gehört auch Deutschland) können das elektronische System für Reisegenehmigung, kurz ESTA, nutzen. Darüber kannst du bis spätestens 72 Stunden vor Abreise dein ESTA beantragen. Normalerweise erhältst du innerhalb weniger Stunden deine Reisegenehmigung per E-Mail. Damit darfst du dann bis zu 90 Tage am Stück in den USA bleiben. Und da sie 2 Jahre gültig ist, kannst du auch mehrmals einreisen.

Hier ist ein Überblick über Amerikas angesagteste Musik-Städte, die du auf keinen Fall verpassen solltest.

Memphis, Tennessee

Die klassische Südstaaten-Metropole Memphis ist als Wiege des Blues und Souls bekannt. Aber auch viele Elvis Presley Fans pilgern jedes Jahr in die Stadt, denn hier befindet sich sein ehemaliges Anwesen, Graceland. Auch für zahlreiche andere Größen der Rockmusik begann ihre Karriere in dieser Stadt. Hier ist Musik wirklich allgegenwärtig. Überall spielen Straßenmusiker und im Levitt Shell (Overton Park) gibt es jedes Jahr über 50 kostenlose Blues- und Jazzkonzerte.

New Orleans, Louisiana

New Orleans gilt als Geburtsstadt des Jazz, prägte aber auch den Rhythm and Blues sowie den Rock’n’Roll maßgeblich mit. Und auch Cajun- und Zydeco-Musik hört man überall in der Stadt.
Live-Musik kann man vor allem in der Bourbon Street im French Quarter erleben. Außerdem findet jeden Abend ein Konzert der bekanntesten Jazz-Musiker in der Preservation Hall statt.
Besonderes Highlight sind die zahlreichen Festivals. Wenn du Ende April/Anfang Mai nach New Orleans kommst, dann kannst du das Jazz and Heritage Festival, kurz Jazz Fest, erleben. Auf der Pferderennbahn Fairgrounds treten dann auf zahlreichen Bühnen bekannte und unbekannte Musiker unterschiedlichster Genres auf.

Nashville, Tennessee

Die Hauptstadt des Bundesstaates Tennessee kennen viele als Music-City. Hier kommen Country-Fans voll auf ihre Kosten. Wer in der Stadt vorbeischaut, sollte unbedingt die Country Music Hall of Fame besuchen. In Downtown Nashville gibt es zahlreiche bekannte Musik-Clubs und Honky-Tonky-Bars, in denen es fast jeden Abend Live-Musik gibt. Und zum CMA Music Festival kommen jedes Jahr Tausende Country-Fans in die Stadt.

Chicago, Illinois

In den 1920ern verlagerte sich die Jazzszene von New Orleans nach Chicago. Und besonders im Schwarzenviertel Southside entwickelte sich ein reges Jazzleben. Aber auch House hat seine Wurzeln in der „Windy City“ und in den vergangenen Jahren ist die Stadt zu einem einflussreichen Ort für Hip-Hop geworden.
Zu den großen Musikfestivals Chicagos gehören das Taste of Chicago Festival im Juli, das Chicago Blues Festival im Juni sowie das Chicago Jazz Festival am Labor-Day-Wochenende im September.

Austin, Texas

Austin gilt als amerikanische Hauptstadt der Livemusik: In keiner anderen Stadt der USA gibt es so viele Musikclubs und Konzerte. Abends ertönt an fast jeder Ecke Livemusik und regelmäßig finden hier einige der besten Festivals in den USA statt, zum Beispiel das Austin City Limits Music Festival (ACL), das South by Southwest (SXSW) und das Fun Fun Fun Fest.

Los Angeles, Kalifornien

Die Stadt an der amerikanischen Westküste ist zwar hauptsächlich für Hollywood und die Filmbranche bekannt, aber auch musikalisch ist hier einiges los. Bands wie The Doors, Sublime und Rage Against The Machine begannen ihre Karriere in Los Angeles. Neuerdings ist die Stadt auch für seine Hip-Hop-Szene bekannt.

Seattle, Washington

Bei Seattle denkt man umgehend an Grunge und Nirvana. In den späten 80ern/Anfang der 90er revolutionierte die Emerald City die Musikszene mit dem einzigartigen Sound zwischen Punk und Rock. Aber auch wer nicht so sehr auf Nirvana-Klänge steht, kann Seattle genießen. Maklemore und Modest Mouse sind weitere bekannte Musikgrößen der Stadt im Nordwesten der USA.

San Francisco, Kalifornien

San Francisco hat mehr zu bieten, als die Golden Gate Bridge. In den 1960ern war die Bay Area zentraler Ort der Hippiebewegung. Und im Haight-Ashbury Viertel kann man auch heute noch den Geist der Flower Power Bewegung spüren. In den vergangenen Jahren hat sich in der Bucht zudem eine rege amerikanische Punkszene etabliert.

New York City, New York

Der Big Apple ist seit jeher Anziehungspunkt für Musiker und inspiriert Künstler weltweit. Einst traten im Greenwich Village die besten Musiker der Stadt auf – von Bob Dylan bis Bruce Springsteen. Diese Zeiten sind jedoch lange vorbei. Heute ist Brooklyn eines der Zentren für alternative Musik und Bands, aber auch hier greift die Gentrifizierung um sich und die Szene zieht es immer weiter aus der Stadt heraus. Egal welche Musikrichtung du bevorzugst, in New York gibt es garantiert einen passenden Ort.

Detroit, Michigan

Detroit steht für die amerikanische Autoindustrie und die hat den Sound der Stadt geprägt: Motown, Punk und Techno. Das 1959 gegründete Plattenlabel Motown wurde vor allem durch die Produktion und den Vertrieb von R&B-, Soul- und Pop-Musik bekannt. Zu den Künstlern unter Vertrag zählten unter anderem Michael Jackson und Lionel Richie. Das ehemalige Studio ist heute ein Museum und sollte bei einem Detroit-Besuch auf keinen Fall fehlen.

Buche heute einen Flug, fülle die ESTA Anmeldung aus und dann kannst du schon bald auf den Spuren berühmter amerikanischer Musiker wandeln.

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