Dinge, die du noch nicht über die Route 66 wusstest

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Freiheit, Ungebundenheit und Abenteuer – das ist es, wofür die legendäre Route 66 steht. Sie war ursprünglich 2451 Meilen (3944 Kilometer lang) und ab 1926 galt sie als eine der ersten durchgehend befestigten Straßenverbindungen an die amerikanische Westküste.

Heute sind nur noch Teilstücke befahrbar. Aber das hat dem Mythos der „Mother Road“ nicht geschadet. Nach wie vor ist sie bei Touristen beliebt, die einen Roadtrip durch die USA planen.

Wenn du dich fragst: Wo beginnt die Route 66 und wo endet sie. Dann haben wir hier die Antwort für dich. Außerdem haben wir noch ein paar Fakten über die Route 66 zusammengestellt, die du garantiert noch nicht kanntest.

Der Namensgeber

Cyrus Avery, ein Unternehmer aus Tulsa, Oklahoma (das an der Route 66 liegt)  gilt als „Father oft he Route 66“. Er war Mitglied im Bundesverband für Straßenwesen in Amerika und setzte sich für die einheitliche Streckenführung von Chicago nach Santa Monica/L.A ein. Angeblich war die Zahl 66 eine der wenigen, die in den Bundesstaaten, durch die die Straße führen sollte, noch nicht vergeben war und so nannte er und nannte die Straße „US Highway 66“. 1927 gründete er die U.S. Highway 66 Association, um den Tourismus entlang der Straße zu fördern, die er „Main Street of America“ nannte. Außerdem war die Institution für die Befestigung der Straße verantwortlich. Im Gründungsjahr 1926 waren lediglich 800 Meilen der Strecke asphaltiert. Erst 1938 wurde die Asphaltierung vollendet.

Ein Song machte den Highway noch berühmter

1946 landete der Sänger Nat King Cole mit der Single „(Get Your Kicks on) Route 66“ einen Hit. Der Song wurde von Bobby Troup geschrieben. Der aus Pennsylvania stammende Troup war mit seiner Frau auf dem Weg nach Hollywood, wo er als Songwriter Karriere machen wollte.  Während er auf der Route 66 fuhr, wurde er zu den ersten Zeilen des Songs über die Straße inspiriert. Als er in Kalifornien ankam, wurde er Nat King Cole vorgestellt, der Troups Song letztendlich einspielte, in dem zahlreiche Orte entlang der Route 66 vorkommen. Troups  Hymne für die Route 66 war so erfolgreich, dass sie von zahlreichen Künstlern gesunden wurde, darunter auch Bing Crosby und den Rolling Stones.

Rassentrennung an der Route 66

Während der Zeit der Rassentrennung durften Afroamerikaner viele Hotels, Restaurants und weitere Einrichtungen entlang der Route 66 nicht nutzen. An der Strecke lagen eine Reihe von sogenannten „Sundwon Towns“ mit überwiegend weißer Bevölkerung, wo Schwarze nach Einbruch der Dunkelheit nicht gerne gesehen waren und durch Einschüchterung, Gewalt und mit lokalen Verordnungen ferngehalten wurden. 1936 veröffentlichte Victor H. Green, ein schwarzer Postangestellter aus New York City, das erste „Negro Motorist Green Book“. Das Buch war ein Reiseführer, der Unterkünfte, Restaurants und Shop auflistete, in denen Afroamerikaner gern gesehen waren. Das Buch wurde bis 1966 aufgelegt.

Plane deinen Roadtrip auf der Route 66

Ein Roadtrip durch die USA will gut geplant sein. Am besten schaffst du dir einen Route 66 Reisplaner an. Damit kannst du besser einschätzen, wie viel Zeit du für welche Strecke brauchst. Heute sind noch 85 Prozent der alten Straße befahrbar, insgesamt um die 3400 Kilometer. Auf einer Route 66 Karte kannst du genau verfolgen, welche Abschnitte sich wirklich lohnen und wo es interessante Sehenswürdigkeiten gibt. Denn der Großteil der Strecke ist sehr einsam und verlassen.

Für deinen Urlaub in den Vereinigten Staaten solltest du dich rechtzeitig vorher über die ESTA-Einreisebestimmungen informieren. Da Deutschland am Visa Waiver Program der USA teilnimmt, musst du als deutscher Staatsbürger kein Visum für Amerika beantragen. Du brauchst lediglich eine elektronische Reisegenehmigung, kurz ESTA. Deinen ESTA-Antrag auf Deutsch kannst du ganz bequem online stellen. Normalerweise erhältst du dann innerhalb weniger Stunden dein ESTA per E-Mail. Damit kannst du dann bis zu 90 Tage am Stück in die USA reisen. Da die Genehmigung für 2 Jahre gültig ist, kannst du auch mehrere Trips planen.

Viele fragen sich, ob man das ESTA ausdrucken sollte. Das ist zwar keine Pflicht, denn die US-Behörden haben alle deine Informationen online vorliegen, aber trotzdem eine gute Idee. Häufig überprüfen nämlich die Airlines, ob du über eine gültige Einreisegenehmigung für die USA verfügst.

Wenn dein ESTA genehmigt wurde, kannst du dich an die Vorbereitung deiner Reise machen und dein einmaliges Abenteuer auf der Route 66 planen.

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